Zwei Wochen Venedig

„Venedig zwei Wochen!“ sagte ich zu Robert. Dachte im selben Moment nur ich warte auf dich meine Liebe immer.

Er sah mich an. „Scheiße. Verdammtes Niemandsland.“ war seine Antwort.

„Du bist echt ein Blödmann“ sagte ich mit bestimmt zornigen Augen zu ihm.

Ich war nicht zornig auf ihn. Auch nicht auf Eva oder mich. Ich war einfach zornig, weil es sich so gut angespürt hatte gestern. Dann noch bis in den Morgen in der Disko.

Dann sagt mir Eva praktisch beim Abschied vor dem Hotel, dass sie zwei Wochen mit ihrer Tante nach Venedig fahren wird. Sie sagte es, während sie rückwärts lief und mir zuwinkend. Welch Frau war das?

Am Mittwoch ginge es los. Erst wird sie Rondall noch auf die Sommerwiese bringen. Hoch in der Nähe von Leoben. Wobei gerade Leoben., hatte nicht ein bekannter Schriftsteller über Leoben gesagt – eine Stadt wo keiner leben sollen oder gar müsste. Leoben war in mein Kopf immer eine schöne Stadt gewesen, insofern dachte ich an Leoben mit gemischten Gefühlen ab nun.

Zwei Wochen. Venedig. Zwei Wochen. Ohne Eva! Doch ich warte auf dich meine Liebe.

„Das vergeht doch im Flug“ sagte sie zu mir.

Drehte sich um und weg war sie. Aber nicht ohne mir zuzuwirken Rückwärtslaufen.

„He du Blödmann, zwei Wochen ist doch nix. Petra reist am Freitag ab, weil Sie auf Turnier Reise geht. Paris, London, New York, Kairo. Was soll ich sagen. Mein Onkel hat mich auch heute angerufen. Wiedermal.“

Wir standen beide oben auf der Ruine und blickten weit hinaus auf den See.

Da gab es so eine Legende. Das unter der Ruine ein Gang läuft. Hinunter zur Stadt, da haben die Herrscher früher mal Gold und Edelsteine aufbewahrt. Angeblich hat es einer Gefunden und sich um den Gewinn ein Hotel und ein Lokal gekauft.

Wir hatten beide eine Flasche Bier mit hoch genommen zur Ruine. Es schmeckte schal und ungewollt.

Zwei Wochen ohne dieses Lachen.

„Und gehst du raus nach Düsseldorf?“ wollte ich von meinem Freund wissen.

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