Samuel der von Gott erbetene!

„Nein von Samuel, denn der von Gott erbetene. Damit drückte meine Mutter aus, dass sie sich gewünscht hat das ich zu ihr komme. In diesem Punkt unterscheidet sich meine Mutter jedoch von Hanna, Mutter Samuels . Meine Mutter erbat genau mich. Es war ihr ein Anliegen mich in diese Welt zu bringen. Ihr war immer wichtig mir diese Welt zu zeigen und mich darin zu behüten.

Der von Gott erbetene folgt seiner Mutter

Wie ich schon erzählte hat meine Mutter viele Reisen rund um die Welt gemacht. Meine Mutter hat sich mit all diesen Geschichten die erzählt werden, den Schöpfungsgeschichten der verschiedensten Völker beschäftigt. Es war immer ihr primärer Zugang, dass etwas dahinter ist, das hinter all diesen Schöpfungen ein Es steht. Das allem den Sinn verliehen hat. Es liegt darin die Herausforderung diesen zu erkennen.“

„Klingt schön, bestimmt ein tolles Gefühl in den Armen seiner Mutter zu liegen die das Gefühl gibt gewünscht zu sein..“

„Ja, das war es und ist es noch.“ gab ich Eva zurück.

„Wir haben morgen ein Turnier, respektive ein Springreiten, sofern du Lust hast zu kommen?“ Scheinbar wollte Eva, dass Thema oder besser die Tiefe wechseln. Dabei gab es dazu noch so viel zu entdecken und zu erkennen zu den Themen der Wortfindung, der Wortbedeutung. Ich sah sie an, als ob ich aus dem Meer hoch tauchen würde. Oben an der Wasseroberfläche gab es die Sonne die verschwommen durch das viele Wasser leuchtete und doch ein klares Ziel für mich war. So waren auch Ihre strahlenden Augen ebenso ein sicheres Ziel für mich beim auftauchen. Es war schön zu wissen das am Weg es jemanden gibt der mit einem geht.

„Nimmst auch du teil?“ wollte ich wissen. Gefesselt von ihren wunderschönen Augen.

„Ja klar, ich bereite ich mich auf das Turnier ja schon geraume Zeit vor. Es ist die Landesmeisterschaft, andererseits auch eine Werbung für meinen Vater. Da wird ordentlich was los sein am Reiterhof. Also Lust zu kommen?“ blieb Eva nachdrücklich.


„Wo ich jetzt eine so charmante Einladung bekomme, komme ich selbstverständlich gerne. Wann geht’s denn los?“

„12.30 ist allgemeiner Start. Wann ich dran bin kann ich noch nicht sagen, wird morgen erst ausgelost.“
„Da hast ja auch eine Verantwortung, als Tochter des Chefs?“

Eva seufzte: „Habe ich die nicht immer?“

Wer genau bist du, dachte ich während meine Augen die Ihren suchten. Die Frau für meine Seele mit der ich schließlich in meinem Seelenmeer tauchen konnte. Ich sah ihr in die Augen. Es gab die Sehnsucht nach dem unbekannten Unbekannten, doch hier hatte ich einfach Sehnsucht nach ihr. Die mir nun bekannt war, jedoch genau so unbekannt wie meine Erinnerungen an die Zukunft. Ich lächelte ihr zu, dass war der Moment, wo ich sie total gerne in den Arm genommen hätte, dieses Wunderwesen und gesagt, ich bin dein Fan immer und überall. So gesehen ist Partnerliebe vergleichbar mit der Liebe eines Fans zu seinem Club. Der Fan weiß alles, hört alles sieht immer zu und will es.

„Nomen est omen Samuel der von Gott erbetene wird dir die Daumen drücken!“

die Richtung bestimmst du auch wenn du erbeten bist folgen ist deine innere Aufgabe
bergauf bergab

Dabei hob ich beide Hände und zeigte Ihr wie ich mit Begeisterung und Nachdruck die zu drücken im Stande war. Es entlockte ihr ein Lächeln. Es war ein undenkbar zärtliches Lächeln das hier ihr Herz über ihre Lippen verließ.

„Dann musst ja bestimmt bald ins Bett. Damit du morgen ausgeschlafen bist oder?“ noch immer die Daumen in der Höhe sah ich Eva an und sie ihre Uhr.

„Oh mein Gott wo ist die Zeit jetzt hin. Es ist schon halb Elf.“

Jetzt erst merkte ich wie die Zeit im Flug vergangen war.

Obwohl ich das Gefühl der Zeitlosigkeit hatte in den letzten Stunden seit Eva mich das erste Mal angesehen hat. Samuel der von Gott erbetene. Mit meinem Namen verband sich so viel. Es war bestimmt auch ein Gefühl des willkommen seins in diesem Moment, dass zurück kam. Eva drehte sich schnell um und stürmte zu ihrem Vater der hinter der Bar stand und uns, doch im Besonderen mich, argwöhnisch beobachtete.

Sie stellte sich vor ihm auf die Zehenspitzen, sodass sie ihm etwas ins Ohr flüstern konnte. Er sah sie an. Fragend. Dann sah er mich an. Wertend. Sein Blick konnte auch bedeuten, was schon wieder Einer. Jedoch konnte ich den Blick nicht von seiner Tochter wenden.

„Niemandsland.“ hörte ich neben mir Roberts Stimme. Wer genau bist Du, blitzte es durch meine Gedanken. Sich verlieben war schon doof auch.


„Verdammt hör auf mit diesem Niemandsland. Idiot!“ herrschte ich meinen Freund an. Eva kam zu mir zurück.

Sie durchschritt elegant den Raum hinter der Bar. Ihre Haare schwebten dabei in der Luft. Sie sah sich nicht um, nein geradewegs zu mir in meine Augen sah sie. Es war jedoch kein Verankern wie es oft die Models auf den Laufstegen gebrauchen um dadurch an ihr Ziel zu gelangen. Nein sie war in mir in meinem Blick sie wanderte oder schritt auf diesem Weg. Es war klar, dass dies ihr Weg ist. Das er es sein sollte. Das sie es sich wünschte, vielleicht sogar erbeten hat. Auch wie eine Brücke über einen Fluss. Dorthin zu gelangen wohin sie eben wollte. Da bedurfte es auch keiner Klärung. Genau so selbstverständlich fühlte sich ihr Blick an.

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