Samuel der von Gott erbetene!

„Nein von Samuel, denn der von Gott erbetene. Damit drückte meine Mutter aus, dass sie sich gewünscht hat das ich zu ihr komme.“

„Klingt schön, muss doch ein tolles Gefühl sein in den Armen einer Mutter zu liegen die dir das Gefühl gibt das du gewünscht bist.“

„Ja, das war es und ist es noch.“ gab ich Eva zurück.

„Wir haben morgen ein Turnier, respektive ein Springreiten, sofern du Lust hast zu kommen?“ Scheinbar wollte Eva, dass Thema oder besser die Tiefe wechseln. Ich sah sie an, als ob ich aus dem Meer hoch tauchen würde.

Oben an der Wasseroberfläche gab es die Sonne die verschwommen durch das viele Wasser leuchtete und doch ein klares Ziel für mich war. So waren auch Ihre strahlenden Augen ebenso ein sicheres Ziel für mich beim auftauchen.

„Nimmst du auch teil?“ wollte ich wissen statt des Wohlgefühls unter Wasser.

„Ja klar ich darum bereite ich mich auf das Turnier ja schon geraume Zeit vor. Es ist die Landesmeisterschaft, andererseits auch eine Werbung für meinen Vater. Da wird ordentlich was los sein am Reiterhof. Also Lust zu kommen?“ blieb Eva nachdrücklich.


„Wo ich jetzt eine so charmante Einladung bekomme, komme ich selbstverständlich gerne. Wann geht’s denn los?“

„12.30 ist allgemeiner Start. Wann ich dran bin kann ich noch nicht sagen – wird morgen erst ausgelost.“
„Da hast ja auch eine Verantwortung – als Tochter des Chefs?“


Eva seufzte: „Habe ich die nicht immer?“ Wer genau bist du, dachte ich während meine Augen die Ihren suchten. Die Frau für meine Seele mit der ich schließlich in meinem Seelenmeer tauchen konnte. Ich sah ihr in die Augen.

Ich lächelte ihr zu. Dies war ein Moment wo ich sie total gerne in den Arm genommen hätte, dieses Wunderwesen und gesagt, ich bin dein Fan immer und überall. Partnerliebe ist am Ende vergleichbar mit der Liebe eines Fans zu seinem Club. Der Fan weiß alles, hört alles sieht immer zu und will es.

„Du weißt ja, Nomen est omen! Samuel der von Gott erbetene wird dir die Daumen Drücken!“
die Richtung bestimmst du
bergauf bergab

„Das kann ich verstehen. Dann musst ja bestimmt bald ins Bett. Damit du morgen ausgeschlafen bist oder?“
Eva sah auf die Uhr. „Oh mein Gott wo ist die Zeit jetzt hin. Es ist schon halb Elf.“

Jetzt erst merkte ich wie die Zeit im Flug vergangen war,

Obwohl ich das Gefühl der Zeitlosigkeit hatte in den letzten Stunden seit Eva mich das erste Mal angesehen hat.Sie drehte sich schnell um und stürmte zu ihrem Vater der hinter der Bar stand und uns, doch im Besonderen mich, argwöhnisch beobachtete. Sie stellte sich vor ihm auf die Zehenspitzen sodass sie ihm etwas ins Ohr flüstern konnte. Er sah sie an. Fragend. Dann sah er mich an. Wertend. Sein Blick konnte auch bedeuten, was schon wieder Einer. Ich konnte den Blick nicht von seiner Tochter wenden und dachte wieder einmal wer genau bist du.

„Niemandsland.“ hörte ich neben mir Roberts Stimme. Wer genau bist Du, blitzte es durch meine Gedanken. Sich verlieben war schon doof auch.


„Verdammt hör auf mit diesem Niemandsland. Idiot!“ herrschte ich meinen Freund an.


Eva kam zu mir zurück.

zurück weiterlesen