Folge dem Weg

„He Robert Mensch endlich bist du da. Das freut mich so. Ebenso freu ich mich über dich Samuel schön, dass du mitgekommen bist.“ Sagte ja folge dem Weg ist das beste Mittel. Es ist meistens der Torwächter in uns der davon abrät neue Wege zu gehen Folge diesem Weg und es kommt zu Überraschungen. Jederzeit und das Selbst wird sich größer fühlen als je zu vor.

Hartwig erwartete uns schon beim Ausgang, während wir auf den Ausgang zu eilten. Sofort spürte ich die Liebe die von diesem Mann ausging. Er umarmte uns beide, er war ebenfalls groß. Gut 1.90. Mächtige Ausstrahlung. Das war Hartwig. Der Harte. Ich glaube jedes Wort über diesen Menschen, wiewohl er seine Angestellten forderte fast bis zum umfallen. Doch genau so stand er auch zu ihnen bezahlte höhere Löhne als irgendwer sonst in der Branche. Die besten der Besten arbeiteten für Hartwig den Harten. Er hatte seinen Ruf in der Branche. Ich traute Robert ohne weiteres zu so wie Hartwig zu werden. Ein Mensch mit Härte doch nicht ohne gleichzeitig ein riesen Herz zu haben.

Robert war zwar oft ein richtiger Blödmann, hatte die unmöglichsten Ideen. Doch wenn es darauf ankam, scheutest du nie etwas in deine Armen zu nehmen, ernst bei der Sache zu sein, musste ihm das niemand sagen. Er wusste, wann die Zeit für Blödheiten war und wann die Zeit war zu arbeiten. An sich oder an einem Projekt. Robert nahm es ernst. Deshalb war er ja auch der Spaßvogel oft, weil er dies ebenfalls so ernst nahm.

Robert folge dem Weg dann bist du der Erschaffende.

Onkel Hartwigs Villa lag zwar etwas außerhalb von Düsseldorf, doch umgeben von einem weitläufigen Park. Der Hügel am Knie des Reihns. Teiche und Wasser gebundene Wege, sprich Schotterwege hoch zum Eingang. Das genauso ein Zeichen von Onkel Hartwig. Der Schotterweg. Hier war es auch leicht zu sagen folge dem Weg, er war klar abgesteckt. Nach dem ausgiebigen Abendessen, Onkel Hartwigs Gattin kommt aus Peru. Seine Köchin und seine restlichen Angestellten aus Düsseldorf.

Nicht weil er ein Freak war und ihnen seine Überlegenheit zeigen wollte. Nein es waren die Tochter und der Enkelsohn der Hausangestellten seiner Eltern. Das Essen war hervorragend, spanischer Einschlag. Dabei mochte ich besonders die spanischen Übersetzungen für oft einfachste Begriffe. Sprache konnte schon Herrlichkeiten verbinden. Doch lecker in jeder Hinsicht. Mein Bauch war sehr voll.

„So meine jungen Freunde, Martin zeigt euch die Zimmer und morgen geht’s los. Punkt 7 Uhr fahren wir in die Stadt und ich zeige euch das Labor. Dann sehen ob es möglich wird und versteht wieso ich gerne meinem Weg folge.“

Robert stand auf, gab seiner Tante einen Kuss auf die Wange umarmte Onkel Hartwig, ich gab beiden die Hand dann folgten wir Martin in den oberen Trakt des Hauses. „Sag mal Martin, gibt es noch eine Möglichkeit für ein Gute Nacht Weinchen?“ Martin sah erst Robert dann mich an, dann wieder Robert. „Dachten Sie. Herr Robert da an eine bestimmte Weinsorte?“

Auf jeden Fall französische!“ meldet ich mich zu Wort.

Damit folge ich geradewegs dem Weg meines Herzens.

rot weine in meinen Armen

La Cour de Marrenon Ventoux AOC Rouge

„Geht klar.“ Martin zog sich zurück nach dem er uns die Zimmer gezeigt hatte.

Wir stellten unsere Koffer ab. Dann trafen wir uns draußen am Balkon. Setzten uns an den Tisch. Sahen über den Park über die Nadel- und Laubbäume. Ein leichter Engelswind raschelte in den Bäume. Von ganz weit weg hörten wir immerhin die Autobahn.

„Sieht nach leckerem Leben aus“ durchbrach ich die Stille.

„Ja das wusste ich, es verlockt irre hier, wie wenn du auf der Autobahn des Lebens fährst. Ich habe Angst, dass es mir auf lange Sicht zu langweilig wird. Noch dazu, wenn ich dann höre wie du in deinem Gemüseladen Karotten bindest oder gar Kartoffel abwiegst.“ Robert lachte. Doch das Erste mal hat er den wahren Grund für sein Zögern genannt. Er hat Angst, ob er nicht auf lange Sicht unterfordert ist mit immer dem gleichen Job. Bist du da auch sicher mein Freund? „Was genau macht dein Onkel, Robert?“ fragte ich ihn. Die Terrassentür ging auf und Martin brachte uns auf einem Tablett zwei Gläser mit Rotwein.

Rotwein Jahrgang 1985 Château Lalande Sourbet! Hoffe er mundet den Herren.“ „Danke Martin, ich denke wir sind versorgt. Bist du da so lieb und weckst du uns morgen um 6 Uhr?“

„Ja das mache ich gerne. Schlaft gut. Bis Morgen.“

Martin zog sich zurück, wieder etwas das ich an Robert liebte und bewunderte. Er war der geborene Adelige, obwohl er keiner war, hatte der die Eigenschaften, den Umgang mit Personal, das annehmen von Respekt. Das, auch das war Robert mein Freund, der da herum zappelt vor Petra, oder im Flugzeug kleine Papierkügelchen schießt und dann im nächsten Moment eine Erfindung macht und Nobelpreisträger wird.

„Mein Onkel hat, dass führende Labor in Europa zum Thema Genforschung. Er arbeitet an der Entschlüsselung des genetischen Codes mit. Plant Gen Projekte für das Weltall. Arbeitet mit einem Team an der alternativen Ernährung der Menschen. Die gesamte Klammer um seine Arbeit ist die Gentechnik.“

„Dann gib dir doch selbst mal etwas Zeit. Ich kenne niemand der in Sekundenbruchteilen die kompliziertesten Zusammenhänge erfassen kann und diese dann auch noch für nicht Wissenschaftler verständlich ausdrückt. Doch weißt du was dein wahres Genie ist?“

„Was?“ fragte mich Robert und sah mich jetzt ganz genau an.

„Du bist nicht überheblich. Erinnerst du dich an meinen Motorradunfall? Damals sagtest du folge dem Weg satt ihn zu planen und dann noch der Notarzt. Erinnerst Du dich?“

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