Der Moment der Nähe

„He Leute Petra und ich wollen rauf in die Disko, Frust über den 3 Platz abtanzen. Wollt ihr nicht mitkommen und den Sieg feiern.“ dabei lachte Robert hielt Petra’s Hand fest. Petra trat auf uns zu. Eva stand auf. Der Moment der Nähe breitete sich aus. Auf meinen Freund.

„Gratuliere dir nochmals zu deinem Sieg Eva. Ich habe nicht verloren“ dabei ein fester Stoß in Roberts Rippen. Das kannte er ja von mir. Mein Freund, er lachte immer wieder fast wirkte er verrückt. Doch war er das nicht ohne hin immer.

„Du hast überragend gewonnen. Da gibt es kein verlieren. Da gibt es nur ein bewunderndes Platz machen.“

„Danke Petra, bedeutet mir viel, wenn du das sagst.“

sichtbar der Moment der unendlichen Nähe
es sichtbar machen

Es entstand der Moment des Schweigens, des sich achtens, des Respekts vor der Leistung des Anderen. Das liebte ich. Es gehört viel Selbstvertrauen dazu, dem Gegner zu gratulieren. Es ist so unendlich leicht die Fehler beim anderen zu suchen und zu erkennen. doch sich selbst in den Spiegel des Schattens zu betrachten, da gehört mehr dazu als die Schuld oder die Verantwortung abzugeben.

„Und?“ fragte jetzt Robert ungeduldig. Er genoss es sichtlich das die Zeit im stehen nun verging. Dies meinte nichts anderes als das das Gefühl war das die Welt sich um das innere Selbst drehte. Da blieb keine Macht mehr über die Zeit übrig.

„Also ich für meinen Teil, bin dabei!“ flötete Eva los. Es freute mich, das Eva endlich auch mal gelöst rüber kam, sie war bestimmt eine tolle Tänzerin. Sie war einfach in allem für mich in diesem Moment der Nähe umwerfend. Schon löste sie sich von mir und sprang hoch.

„Dann nichts wie los.“ machte ich Tempo.

„Jungs vorher müssen wir uns aber noch umziehen.“ dabei streifte Eva über ihre Reiter Kluft. Es war ein schöner Moment dieser Augenblick an ihrer Seite. Es dauerte einen Moment bis ich mich wieder daran gewöhnt hatte nicht ihren Geruch ein zu atmen. Nicht ihr Gewicht auf mir zu spüren. Ihre zarten Berührungen zu empfinden.

in den Momenten der Ruhe kommt die Kraft wie von alleine
in der Ruhe liegt die Kraft

„Dann aber los mit euch.“ Robert lachte und war sichtlich in grandioser Stimmung. Mein Freund war genau wie ich total über beide Ohren verliebt. Ich sah es ihm an, wenn er verliebt ist, glitzerten seine Augen auf diese bestimmt Art. Wie sie sonst nur glitzerten, wenn er eine Partie Schach gegen mich gewonnen hatte.

Die beiden Mädchen, liefen zurück ins Restaurant und weiter hoch zu ihren Zimmer.

„Dich hat es aber voll erwischt mein Freund.“ sagte Robert und legte mir dabei seine Hand um die Schultern. Er saß mittlerweile neben mir auf der Bank.

Der Moment der Nähe zwischen zwei Freunden entstand.

„Ja davon kannst ausgehen. Es ist ein irrer Zauber der da ist, wenn Eva mich berührt mich ansieht oder lächelt. Weißt was noch total irre ist. Unsere Mütter kannten sich schon lange, denn sie haben sich in Rom kennengelernt.“

„Arrangierte Ehe?“ lachte Robert los und erntete von mir einen Stoß in die Rippen.

„Du Arsch.“ fauchte ich ihn an wie es eben nur ein Freund kann.

„Petra ist aus Düsseldorf!“ sagte Robert plötzlich sehr nachdenklich.

„Und?“ fragte ich nachdem ich mich setzte sah ihn gespannt an.

„Du weißt doch, mein Onkel lädt mich jedes Jahr ein zu ihm raus zu kommen nach Deutschland. Sein Unternehmen kennen zulernen bei ihm zu arbeiten schließlich hat mein Onkel hat keine Kinder.“

„Ja davon hast du auch schon mal erzählt.“ das war natürlich schwer untertrieben. Robert hatte die Angewohnheit Dinge die ihn beschäftigen nicht einmal nicht zweimal zu erzählen. Nein 1000 mal und das am besten gleich 1000 mal am Tag. Nerven brauchst da oft.

„Aber weißt du wo er lebt, mein Onkel?“ fragt er mich während er wie hypnotisiert in den Himmel starrt. Mitten rein in den Vollmond. Mein bester Freund hat schon einige Macken. Verdammt viele wenn ich so genau überlege. Eine davon war in den Vollmond zu starren mit der Überzeugung danach Aliens auf Erden wandern zu sehen. Oft wenn er genug Bier getrunken hat läuft er ihnen dann auch gerne mal nach. Verdammt viele Macken. Doch jede davon liebe ich.

„Sagtest du nicht was von Nordrhein-Westfalen?“ gab ich zurück.

„Düsseldorf!“ war die Antwort von Robert. Der Moment war klar.

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