Weil sonst Freiheit zur Legende wird

Mein Mentor

 

Meine Hände streichen über die Rasenfläche und ich bewundere die Grashalme

wie sie immer wieder aufstehen, kaum das ich sie niedergedrückt habe .

Kurz sehe ich auf und schaue rüber zum Strand des Sees.

Die Sonne geht langsam unter.

Würdevoll geht dieser Tag zu Ende.

Ich laufe hin zum Strand.

Voll mit kleinen und großen runden Steinen.

Abgeschliffen von den vielen Wasserströmen.

Das Wasser hier am Strand des Sees trüb von dem Schlamm der aufgewirbelt wurde – den ganzen Tage über von den vielen Besuchern die es ebenfalls genossen haben sich an einem heißen Sommertag abzukühlen.

 Schiffe die in der Nähe des Strandes vorbeifahren erzeugen kleine Wellen. Das Sonnenlicht bringt die Wellen zum funkeln und glitzern. Meine Hände tauchen ein in dieses zauberhafte Schauspiel. Für einen kurzen Moment halte ich scheinbar das Licht welches seit 8 Minuten in Lichtgeschwindigkeit unterwegs war –  von der Sonne zu mir – in den Händen.

Wieder und wieder tauchen meine Hände in dieses Gefühl der Unendlichkeit ein.

„Es ist nicht die Unendlichkeit die du spürst mein Schatz – es ist die Ewigkeit.“

Ich drehe mich um in Richtung meiner Mutter.

 

Die 13 möglichen Zustände der Liebe